Dr. med. Jürgen Schaff & Dr. med. Susanne Morath: Rekonstruktion nach Brustkrebs in München

Eine Brustkrebs-Erkrankung macht oft eine Entfernung der gesamten Brust notwendig. Dies ist für viele Frauen ein schmerzlicher Verlust und es besteht der Wunsch nach einer Rekonstruktion. Viele Patientinnen erhalten hierdurch wieder Selbstbewusstsein und Lebensqualität zurück und sind deshalb bereit, weitere Operationen über sich ergehen zu lassen. 

In Abhängigkeit von den Wünschen unserer Patientinnen und den individuellen Voraussetzungen stehen zwei unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Expander und Implantate

Wenn nach einer Brustkrebsoperation der verbliebene Hautmantel ausreichend ist, wird die Brust mit einem Implantat aus Silikon wieder aufgebaut. Ist nicht genügend Haut vorhanden, muss diese durch Dehnen erst geschaffen werden. Hierzu wird zunächst ein Expander unter der Haut platziert und im Abstand von jeweils etwa zwei Wochen nach und nach mit Kochsalzlösung aufgefüllt. Nach sechs Monaten kann dann der Expander durch ein Implantat ausgetauscht werden. 

 

Wiederaufbau mit Eigengewebe

In Abhängigkeit von der Größe der zu rekonstruierenden Brust kann bei kleinen Volumina die Rekonstruktion mit Eigenfett möglich sein. Dabei werden durch eine Fettabsaugung die Fettzellen gewonnen und nach entsprechender Aufarbeitung in die Brust eingespritzt. Da jedoch nur etwa sechzig Prozent der eingespritzten Zellen anheilen, sind hier oft mehrere Operationen notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Die jeweiligen Eingriffe sind aber sehr gewebeschonend und ohne große Hautschnitte möglich.

Für größere Volumina kann Gewebe (Haut, Fett und/oder Muskulatur) von verschiedenen Stellen des Körpers auf den Brustkorb transplantiert und so eine neue Brust  geformt werden. Für die Brustwarzen- und Warzenhofrekonstruktion eignen sich diverse Hauttransplantate oder auch eine Tätowierung.