Dr. med. Jürgen Schaff & Dr. med. Susanne Morath: Rekonstruktion nach Brustkrebs / Hauttumor / Narbenbruch / Verletzung / Weichteiltumoren / Genitalchirurgie München / Genitalangleichende Operation in München / FGM FGC / Fehlbildungen im Genitalbereich


Nach Tumoren oder Verletzungen kann es wichtig und notwendig sein, beschädigte oder verloren gegangene Körperpartien chirurgisch zu rekonstruieren. Dies hilft Betroffenen dabei, neue Lebensqualität zu gewinnen und mehr Lebenszufriedenheit zu erlangen.

Im Fall von genitalangleichenden Operationen (Mann zu Frau oder Frau zu Mann) oder bei Genitalverletzungen oder Fehlbildungen ist es Aufgabe der Rekonstruktiven Chirurgie, Betroffenen zu ihrer sexuellen Identität und der Möglichkeit eines erfüllten Sexuallebens zu verhelfen.

Nach einer Brustkrebsoperation, bei der die Brust ganz oder teilweise entfernt wurde,  wünschen sich Frauen oft die Wiederherstellung ihrer Brust. Hier stehen ihnen zwei Möglichkeiten der Rekonstruktion zur Verfügung: Ein Implantat oder der Aufbau der Brust mit Eigengewebe. Beide sind gewebeschonende Eingriffe ohne große Hautschnitte.

 

Bei Tumoren auf der Haut sind oftmals gut sichtbare Hautflächen betroffen, die chirurgisch entfernt werden müssen. Hier kann es für die Betroffenen wichtig sein, rekonstruktive Maßnahmen vornehmen zu lassen, beispielsweise an Ohren oder Gesicht. Auf diese Weise kann das Selbstwertgefühl für die Teilhabe am öffentlichen Leben wiederhergestellt werden.

 

Nach einer Bauchoperation kann die Narbe in der Bauchdecke zu schwach sein, um dem Druck standzuhalten. Die Baucheingeweide wölben sich nach einiger Zeit nach vorne vor. Diese Situation ist lebensgefährlich, da Eingeweide eingeklemmt werden können. Der Bruch muss operiert werden. Dabei ist das Ziel, die gerade Bauchmuskulatur, die bei den meisten Narbenbrüchen zu weit zur Seite abweicht, wieder zu rekonstruieren. Verschiedene Operationsverfahren sind hier möglich. 

 

Nach einer Verletzung können Bänder und Sehnen gerissen oder beschädigt sein, z. B. im Bereich der Hand. In manchen Fällen wird es notwendig, Sehnen aus anderen Körperregionen zu transplantieren, um die Funktionsfähigkeit wieder herzustellen. 

 

Wenn ein Weichteiltumor großzügig herausgeschnitten werden muss, um genug Abstand zum gesunden Gewebe zu lassen, kann es erforderlich werden, die entsprechende Stelle im Gewebe zu rekonstruieren, damit die Folgen des Eingriffs nicht sichtbar sind. Dies kann durch Transplantation gesunden Gewebematerials von anderen Körperstellen her erfolgen. 

 

Menschen, die sich im Körper des falschen Geschlechts gefangen fühlen, können durch eine genitalangleichende Operation (Mann zu Frau oder Frau zu Mann) zu einer befriedigenden Identität und Sexualität finden. Diese Angleichung wird in mehreren chirurgischen Eingriffen in festgelegten zeitlichen Abständen hintereinander durchgeführt. 

 

Die genitalangleichende Operation Mann zu Frau erfolgt in der Regel mit zwei chirurgischen Eingriffen. Die erste Operation gleicht den Genitalbereich  an. Nach circa sechs Monaten müssen verschiedene kleinere Korrekturen durchgeführt werden. Zusätzlich können weitere Körperregionen, z. B. Gesicht oder Brust, chirurgisch angepasst werden. 

 

Bei der genitalangleichenden Operation Frau zu Mann werden regulär vier chirurgische Eingriffe durchgeführt. Nach der Entfernung der Sexualorgane beziehungsweise Umformung der weiblichen Sexualmerkmale kann der Neuaufbau der männlichen Geschlechtsmerkmale mit einer abschließenden Penoidkonstruktion erfolgen. Gewebematerial sowie Implantationen kommen zur Anwendung. 

 

Als Folge von Beschneidung kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und zu Störungen des sexuellen Empfindens. Mit Hilfe von chirurgischen Maßnahmen ist es möglich, das Genital meist weitgehend in Form und Aussehen zu rekonstruieren sowie die Empfindsamkeit wiederherzustellen. 

 

Angeborene Fehlbildungen im Genitalbereich können Betroffene belasten und auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Chirurgische Eingriffe – auch im Kindesalter - ermöglichen die Behebung der Fehlbildungen, so dass Betroffene gesundheitliche Probleme vermeiden und später ein gesundes Sexualleben führen können. 

 

Handverletzungen, Erkrankungen oder angeborene Fehlbildungen an den oberen Extremitäten können dazu führen, dass chirurgische Rekonstruktionen durchgeführt werden müssen. Dies kommt häufig vor, wenn zuvor Teile von Gewebe oder Knochen operativ entfernt werden mussten. Ziel ist die Herstellung der Funktionalität sowie der damit verbundene Wiedergewinn von Lebensqualität.