Gesichtsfeminierende Operationen (Facial Feminization Surgery / FFS) in München bei Dr. med. Jürgen Schaff & Dr. med. Susanne Morath & Prof. Dr. med. Ursula Mirastschijski

Facial Feminization Surgery (FFS) – Gesichtsfeminisierende Eingriffe

 

Prominente Augenbrauenwülste, ein großer Adamsapfel oder ein hoher Stirnhaaransatz sind Stigmata für ein männliches Aussehen ebenso wie schmale Lippen oder flache Wangen. Unter „Facial feminization surgery (= Gesichtsfeminisierende Eingriffe, FFS)“ werden in der plastischen Chirurgie mehrere operative Verfahren zusammengefasst, die diese Stigmata reduzieren können. 

Vor der Besprechung, welche operativen Maßnahmen hier erforderlich sind, analysieren wir zunächst die Gesichtskontur gemeinsam mit dem Patienten. Im Anschluss erfolgt eine umfassende Beratung, welche Maßnahmen sinnvoll und zielführend sind, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Die FFS / Facial Feminization Surgery / Gesichtsfeminisierende OP umfasst folgende operativen Eingriffe:

 

Veränderung der Stirnform, des Haaransatzes und Abtragung der Brauenwülste:

Die idealisierte, weibliche Stirnform ist vertikal, während beim Mann prominente Brauenwülste mit einer fliehenden Stirn und ein zurückgesetzter Haaransatz typisch sind. Um die Brauenwülste zu reduzieren und eine Weichteilkonturierung bei einer fliehenden Stirn zu erreichen, muss ein Eingriff in Vollnarkose durchgeführt werden. Wir verwenden die schonende Technik von Frau Dr. Ann Sluzky (Moskau), die den Vorteil hat, dass keinerlei störendes Fremdmaterial, wie z.B. Schrauben, an der Stirn eingebracht wird. In gleicher Sitzung kann die Stirn-Haar-Grenze nach vorne verlagert und/oder eine Gesichtsstraffung durchgeführt werden.

Brauenlift:

Das alleinige Brauenlift (Straffung und Anheben der Augenbrauen) ist ein kleiner Eingriff, der auch in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt werden kann. Buschige Augenbrauen können so problemlos verkleinert und angehoben werden, was dem Gesicht einen frischen, aufgeweckten Ausdruck verleiht.

Wangenkonturierung und Gesichtsstraffung:

Ein weiteres weibliches Schönheitsideal sind prominente Wangenknochen. Um dies zu erreichen, bevorzugen wir eine Wangenkonturierung mit Eigenfett. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Silikonimplantate zu verwenden. Meist empfiehlt es sich, in gleicher Sitzung eine Modellierung der gesamten Gesichtssilhouette durchzuführen. Eine Angleichung der Gesichtskontur kann mit Fettabsaugung, Einspritzung von Eigenfett oder anderen Fillern, oder auch durch eine Gesichtsstraffung – je nach Erscheinungsbild – erfolgen.

Rhinoplastik und Otoplastik:

Eine vergrößerte Nase oder Ohrmuscheln können ebenfalls die feminine Gesichtskontur beeinträchtigen. Im Rahmen der FFS bieten wir verschiedene Techniken der Rhinoplastik und der Otoplastik an. 

Lippenkorrektur und –vergrößerung:

Viele Patienten empfinden schmale Lippen oder einen verlängerten Lippen-Nasen-Abstand als störend. Unsere Therapie der Wahl ist zum einen eine Verringerung dieses Abstandes mithilfe der „Bullhornplastik“, die gleichzeitig zu einer Eversion der Oberlippe führt, was einen volleren Eindruck vermittelt. Sollte dies nicht ausreichend sein, empfehlen wir die Verwendung von Nano-Eigenfett oder kommerziell erhältlichen Mikrofillern für die Lippenvergrößerung. Hierbei sollte ein natürliches Aussehen das Ziel sein.

Kinnkorrektur und Halsstraffung:

Nicht nur prominente Stirnwülste sondern auch ein prominentes Kinn charakterisieren ein typisch männliches Aussehen. Eine Abtragung des Kinnwulstes ist hier Therapie der Wahl. Dieser Eingriff kann mit einer Halsstraffung oder Fettabsaugung des Halses problemlos kombiniert werden.

Kehlkopfverkleinerung:

Die Kehlkopfverkleinerung ist zentraler Bestandteil der FFS, die wir routinemäßig bei unseren Patienten durchführen. Um späteren Komplikationen vorzubeugen, verwenden wir eine Fettfasziendopplungstechnik beim Wundverschluss, um Narbenadhäsionen zu vermeiden, die beim Schluckvorgang hinderlich und sichtbar sein können.